Souveränität – ein unterschätztes Gut?

Ansichten zur Meinungsbildung.

Zentrale Themen

Der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie

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Die Industrie

Die deutsche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in Zahlen

Wachstumspolitische Bedeutung

  • Im Jahr 2014 wurde in der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie eine direkte Bruttowertschöpfung* in Höhe von 12,2 Mrd. Euro generiert.
  • Zusätzlich dazu entstanden indirekte und induzierte Wertschöpfungseffekte in Höhe von 16,2 Mrd. Euro, sodass insgesamt rund 28,4 Mrd. Euro an Bruttowertschöpfung mit der Geschäftstätigkeit der SVI verbunden waren.
  • Das durchschnittliche jährliche Wachstum der Bruttowertschöpfung betrug zwischen den Jahren 2010 und 2014 rund 7,8 Prozent und war damit mehr als doppelt so stark wie das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Deutschland (3,0 Prozent).

Beschäftigungspolitische Bedeutung

  • Die SVI beschäftigte im Jahr 2014 direkt rund 135.700 Erwerbstätige.
  • Zusätzlich dazu entstanden indirekt und induziert weitere 273.400 Beschäftigungsverhältnisse, sodass insgesamt rund 410.000 Arbeitsplätze in Deutschland mit der Geschäftstätigkeit der SVI verbunden waren.
  • Mit einem Beschäftigungsmultiplikator von 2,0 sorgt somit jeder in der SVI geschaffene Arbeitsplatz für zwei weitere Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland.

Die Branche als Arbeitgeber

  • Die durchschnittliche Arbeitsproduktivität (Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen) lag mit rund 89.700 Euro im Jahr 2014 um fast 30.000 Euro über der gesamtwirtschaftlichen Arbeitsproduktivität.
  • Das durchschnittliche Arbeitnehmerentgelt je Erwerbstätigen lag mit knapp 57.000 Euro pro Jahr um fast 62 Prozent über dem gesamtwirtschaftlichen Niveau.
  • Insgesamt wurden durch die SVI im Jahr 2014 direkte Arbeitnehmerentgelte in Höhe von 7,7 Mrd. Euro gezahlt. Weitere 8,5 Mrd. Euro an Löhnen, Gehältern und Sozialbeiträgen entstanden indirekt und induziert in anderen Branchen der deutschen Volkswirtschaft.

Verflechtung der Branche mit der Gesamtwirtschaft

  • Für die Erstellung sicherheitsdienlicher Güter bezog die SVI im Jahr 2014 Vorleistungen in Höhe von 13,1 Mrd. Euro aus anderen Branchen.
  • Mit einem Anteil von fast 24 Prozent wurde die höchste indirekte Wertschöpfung im Bereich der IT- und Informationsdienstleistungen generiert.
  • Zusätzlich zu den indirekten Wertschöpfungseffekten sorgte die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie für fast 32.000 indirekte Beschäftigungsverhältnisse im IT-Sektor.

Zentrale Ergebnisse des FuE-Reports

  • Neun von zehn Unternehmen der SVI betreiben und beauftragen Forschung und Entwicklung.
  • Die SVI wies im Jahr 2014 eine FuE-Intensität von 7,1 Prozent (gemessen am Umsatz) auf und qualifiziert sich damit weiterhin als Spitzentechnologie-Branche.
  • Mit einer internen FuE-Quote von 10,7 Prozent übertraf die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie das von der Europäischen Union ausgegebene Drei-Prozent-Ziel deutlich.
  • Über 91 Prozent der SVI-Unternehmen haben seit dem Jahr 2012 Innovationen bzw. innovative Produkte auf dem Markt etabliert.
  • Jeder achte Beschäftige ist innerhalb der SVI mit Forschung und Entwicklung befasst.
  • Rund 63 Prozent der Unternehmen in der Branche entwickeln ihre Innovationen im Rahmen von Forschungskooperationen mit Unternehmen aus anderen Wirtschaftssektoren, wodurch die vielschichtigen wirtschaftlichen Verflechtungen der Branche mit der Gesamtwirtschaft nochmals verdeutlicht werden.

*Bruttowertschöpfung ist eine Kennzahl in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Sie stellt den Produktionswert der produzierten Waren und Dienstleistungen abzüglich des Wertes der eingeflossenen Vorleistungen dar.