Die Stellungnahme des BDSV zeigt auf, warum Kriegsszenarien nicht Bestandteil der doppelten Wesentlichkeitsanalyse (DMA) im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach der CSRD sein sollten. Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie entwickeln und liefern zwar Verteidigungsgüter, haben jedoch keinen Einfluss auf politische Entscheidungen über deren Einsatz. Gleichzeitig würden Annahmen über mögliche Kriege die Vergleichbarkeit und Aussagekraft von Nachhaltigkeitsberichten erheblich beeinträchtigen, da solche Szenarien weder verlässlich prognostizierbar noch standardisiert bewertbar sind. Die Stellungnahme erläutert, weshalb die Berücksichtigung von Kriegsszenarien den eigentlichen Zweck der DMA überschreiten würde und plädiert für eine klare Abgrenzung zwischen Nachhaltigkeitsberichterstattung und sicherheitspolitischen Entscheidungen. Lesen Sie die vollständige Stellungnahme, um die Argumente und deren Bedeutung für Unternehmen, Regulierung und Sicherheitsinteressen besser zu verstehen.